🏥 Prof. Dr. Cemil Taşçıoğlu Stadtkrankenhaus
Das als Allgemeinkrankenhaus geplante Prof. Dr. Cemil Taşçıoğlu Stadtkrankenhaus wurde für die Versorgung
von jährlich rund 1,5 Millionen ambulanten sowie 50.000 stationären Patienten konzipiert.
Das Krankenhaus verfügt über eine Gesamtkapazität von 785 Betten und besteht aus 3 Untergeschossen,
10 oberirdischen Geschossen sowie 1 Technikgeschoss mit einer gesamten Nutzfläche von 180.000 m².
Auf dem Dach befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz (Heliport). Die Einrichtung umfasst 146 Ambulanzen,
27 Operationssäle, 55 Notfallbetten und 81 Intensivstationseinheiten.
Zudem steht ein Parkhaus mit 475 Stellplätzen zur Verfügung.
Das Krankenhaus ist mit modernen Energiesparsystemen ausgestattet und betreibt ein eigenes Trigenerationszentrum,
das einen wesentlichen Teil des Strombedarfs aus Erdgas deckt. Die dabei entstehende Abwärme wird für Heiz- und Kühlzwecke genutzt,
wodurch die Betriebskosten auf ein Minimum reduziert werden.
Als erstes öffentliches Krankenhaus in der Türkei mit LEED-Gold-Zertifizierung (Green Building) bieten die Ein- und Zweibettzimmer
des Prof. Dr. Cemil Taşçıoğlu Stadtkrankenhauses höchsten Komfort gemäß den Standards des türkischen Gesundheitsministeriums.
Die Patientenzimmer sind mit Bad, WC, maximal zwei Betten, Fernseher, Telefon, Esstisch, Nachttisch und einem ausziehbaren Begleitersessel
ausgestattet und bieten den Komfort eines Fünf-Sterne-Hotels.
Dauer: 2015-2017
Unser Planungsumfang
Vor der Bauausschreibung wurden die TGA-Planungen, die von einem anderen Planungsverfasser im Rahmen der Leistungsphasen LPh 1–5 erstellt
worden waren, von unserem Team im Hinblick auf Normkonformität, Ausführbarkeit und Systemleistung detailliert geprüft.
Im Rahmen dieser Prüfung wurden erforderliche Systemoptimierungen sowie Planungsanpassungen identifiziert und in enger Abstimmung mit der
Auftraggeberseite vor Beginn der Bauausführung umgesetzt.
Darüber hinaus wurden BIM-Modelle erstellt, um eine effiziente Koordination mit den anderen Fachdisziplinen sicherzustellen. Dadurch konnten
sowohl bei der Materialbeschaffung als auch während der Bauphasen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen erzielt werden.
[LPh 5-9].