🏥 Prof. Dr. Süleyman Yalçın Stadtkrankenhaus
Das als Allgemeinkrankenhaus geplante Göztepe Prof. Dr. Süleyman Yalçın Stadtkrankenhaus wurde für die Versorgung von jährlich rund
1,65 Millionen ambulanten sowie 50.000 stationären Patienten konzipiert.
Das Krankenhaus verfügt über eine Gesamtkapazität von 779 Betten und besteht aus 3 Untergeschossen, 10 oberirdischen Geschossen sowie
1 Technikgeschoss mit einer gesamten Bruttogeschossfläche von 180.000 m². Auf dem Dach befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz (Heliport).
Die Einrichtung umfasst 176 Ambulanzen, 27 Operationssäle, 81 Notfallbetten und 91 Intensivstationseinheiten.
Darüber hinaus steht ein Parkhaus mit 1.253 Stellplätzen zur Verfügung.
Das Krankenhaus ist mit modernen Energiesparsystemen ausgestattet und betreibt ein eigenes Trigenerationszentrum, das einen wesentlichen
Teil des Strombedarfs aus Erdgas deckt. Die dabei entstehende Abwärme wird für Heiz- und Kühlzwecke genutzt, wodurch die Betriebskosten auf
ein Minimum reduziert werden.
Als erstes öffentliches Krankenhaus mit LEED-Gold-Zertifizierung (Green Building) bietet das Göztepe Prof. Dr. Süleyman Yalçın Stadtkrankenhaus
Ein- und Zweibettzimmer, die gemäß den Standards des türkischen Gesundheitsministeriums für qualifizierte Patientenzimmer gestaltet sind.
Die Zimmer sind mit Bad, WC, maximal zwei Betten, Fernseher, Telefon, Esstisch, Nachttisch und einem ausziehbaren Begleitersessel ausgestattet
und bieten den Komfort eines Fünf-Sterne-Hotels.
Dauer: 2015-2017
Unser Planungsumfang
Vor der Bauausschreibung wurden die TGA-Planungen, die von einem anderen Planungsverfasser im Rahmen der Leistungsphasen LPh 1–5 erstellt
worden waren, von unserem Team im Hinblick auf Normkonformität, Ausführbarkeit und Systemleistung detailliert geprüft.
Im Rahmen dieser Prüfung wurden erforderliche Systemoptimierungen sowie Planungsanpassungen identifiziert und in enger Abstimmung mit der
Auftraggeberseite vor Beginn der Bauausführung umgesetzt.
Darüber hinaus wurden BIM-Modelle erstellt, um eine effiziente Koordination mit den anderen Fachdisziplinen sicherzustellen. Dadurch konnten
sowohl bei der Materialbeschaffung als auch während der Bauphasen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen erzielt werden.
[LPh 5-9].